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A| Es gibt 68 Einträge im Glossar. |
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| Acquisition | Merger & Acquisition, M&A: Sammelbegriff für
Unternehmenstransaktionen, bei denen Unternehmen fusionieren oder im Wege des Unternehmenskaufs
der Eigentümer wechseln. |
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| Agio | Aufgeld, Aufschlag. Differenz
zwischen dem niedrigeren Nennwert und dem höheren Ausgabepreis bzw. Kurswert eines Wertpapiers
oder einer Unternehmensbeteiligung. Bei Aktien und Unternehmensbeteiligungen
ist vor allem bei Kapitalerhöhungen eine Ausgabe mit meist erheblichem Agio
üblich, insbesondere um hiermit stille Reserven auszugleichen. Das Agio muss bei der
Renditeberechnung einbezogen werden. |
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| Aktie | Mit dem Erwerb einer Aktie wird
der Aktionär Teilhaber eines Unternehmens. Die Aktionäre haften nur mit
ihrer Einlage. Der Nennwert legt durch Multiplikation mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien die
prozentuale Höhe des Anteils am gezeichneten Grundkapital der Aktiengesellschaft
fest im Gegensatz zum Kurswert, der den Verkaufswert der Aktie bezeichnet.
Entsprechend ihrem Aktienanteil erhalten Aktionäre auf ihre Aktien einen Teil
des Unternehmensgewinns in Form einer Dividende. Die Aktionäre können ihre Inhaberaktien ohne
Zustimmung der Gesellschaft verkaufen; die Übertragung von Namensaktien ist hingegen an die
Zustimmung der Gesellschaft gebunden. |
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| Anleihe | Form der Fremdkapitalbeschaffung
durch Ausgabe von meist festverzinslichen Wertpapieren. Im Gegensatz zur Aktie, mit der man sich
an einem Unternehmen beteiligt, verleiht der Anleger sein Geld, ohne dafür eine Teilhaberschaft zu
erhalten (Gläubigerrecht). Die Anleihe wird zu einem bestimmten Zeitpunkt zur Zeichnung aufgelegt
und hat in der Regel eine mittel- bis langfristige Laufzeit. Anleihe ist die Sammelbezeichnung für
festverzinsliche Schuldverschreibungen, bei denen sich der Schuldner verpflichtet, am Ende der
Laufzeit den nominalen Wert der Anleihe zurückzuzahlen. Je geringer die Rendite der Anleihe, desto
sicherer der Schuldner. Sie werden sowohl von der öffentlichen Hand (also von Bund, Ländern,
Gemeinden und bundeseigenen Unternehmen) als auch von privaten Unternehmen (Industrieobligationen)
zur Finanzierung von Investitionsvorhaben ausgegeben. Zinszahlungen erfolgen in der Regel einmal
jährlich. |
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| Asset Backed
Securities | Verbriefte Forderungen. Ein Kreditderivat, dass durch die Umwandlung von in der
Bilanz gebundenen Forderungen in handelbare Wertpapiere dem Unternehmen Liquidität zuführt.
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| BaFin | Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
(BaFin). Zuständige Aufsichtsbehörde für den deutschen Finanzmarkt. Nimmt u.a. die Prüfung von
Verkaufsprospekten vor und gestattet oder untersagt öffentliche
Beteiligungsangebote. |
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| Bankprodukte | z. B. Kredit oder Kontokorrent |
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| Bankübliche Sicherheiten |
Bankübliche Sicherheiten sind z. B. Grundschulden, die Sicherungsübereignung von
Maschinen, Bürgschaften (auch von Bürgschaftsbanken und Kreditgarantie-Gemeinschaften) sowie
privates Vermögen |
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| Basel II |
Basel II bedeutet für viele Unternehmen hohe Hürden zum Bankdarlehen. Es soll bei der
Bewertung von Kreditrisiken die pauschale Betrachtung von Risiken durch eine
differenzierte Analyse des einzelnen Kreditengagements ersetzt werden. Je nach
individuellem Risiko sind die Kredite mit unterschiedlich hohem Eigenkapital der Bank zu
unterlegen. Dies führt in der Konsequenz zu restriktiveren Kreditvergaben durch die
Banken, höheren Forderungen nach Sicherheiten und unterschiedlchen Zinssätzen für die
Kreditnehmer in Abhängigkeit von der Risikoeinstufung des
Kreditnehmers. |
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| Beteiligungsfonds | Geschlossene Investitionsfonds mit
festgelegter Laufzeit für die Bereitstellung von Risikokapital durch die Übernahme von
Eigenkapitalanteilen. |
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| Beteiligungsgesellschaft | Unternehmen, deren
Geschäftszweck darin besteht, sich gegen eine Vergütung befristet an anderen Unternehmen zu
beteiligen. |
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| Beteiligungsprüfung | Als Beteiligungsprüfung
wird die Bewertung von kapitalsuchenden Unternehmen durch Beteiligungsgesellschaften bezeichnet.
Der Bewertungsprozeß erfolgt zunächst in Form einer Grobanalyse. Hierbei erfolgt die
Bewertung des Unternehmens und seines Investitionsvorhabens regelmäßig anhand des
Business Planes. Schafft das Unternehmen diese Hürde, schließt sich die
Feinanalyse an. Dies ist eine detaillierte Bewertung sämtlicher Aspekte des Unternehmens, seiner
Produkte, Märkte und Mitarbeiter. Verläuft die Beteiligungsprüfung positiv, erfolgt
anschließend die Einigung über die Konditionen der Beteiligung. |
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| Bilanzanalyse | Die Bilanzkennzahlen sind ein wichtiger
Bestandteil zur Beurteilung der Finanzkraft eines Unternehmens.Verschiedene Positionen der Bilanz
und GuV werden zueinander in ein prozentuales Verhältnis gesetzt |
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| Börsengesetz |
Das BörsG regelt u. a. die Pflichten von Emittenten und die Zulassung von Wertpapieren zum Handel
an der Börse. |
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| Break-even | Die Umsatzerlöse decken die Gesamtkosten des
Betriebs und oder des Produktes oder der Abteilung. Es wird weder Gewinn noch Verlust
erwirtschaftet. |
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| Bürgschaft |
Eine Erklärung Dritter, im Zweifel gegenüber einem Kreditgeber die Zahlung der Schuld zu
übernehmen. Eine Bürgschaft kann auch von Kreditinstituten übernommen
werden. |
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| Business
Angel | Vermögende Privatpersonen, die vielversprechende Geschäftsideen, oft auf Forschungen oder
Erfindungen basierend, finanzieren. Im angloamerikanischen Raum verbreitet vorkommende
Finanzierung. |
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| Commercial
Paper | Auch CP. Kurzlaufende, abgezinste Schuldverschreibungen, die im Rahmen eines zeitlich
nicht begrenzten Programms revolvierend mit einer Laufzeit von einem Tag bis 270 Tage begeben
werden. Es erfolgen i.d.R. keine Zinszahlungen, sondern Zinsen und Provisionen werden im
Diskontverfahren vom Emissionsbetrag abgezogen. |
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| Deckungsbeitrag (DB) | Differenz zwischen Nettoumsatz und direkt
zurechenbaren Kosten. Je nach Rechnungszweck lassen sich z. B. Produkt-DB, Kunden-DB,
Absatzgebiets-DB, etc. |
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| Disagio | Prozentualer Abschlag vom Kreditbetrag bei der
Auszahlung. |
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| Due Diligence | Due Diligence bezeichnet die
sorgfältige Analyse, Prüfung und Bewertung eines Objektes z.B. in Verbindung mit der Aufnahme
neuer Gesellschafter, einem Unternehmensverkauf oder einer
Kapitalerhöhung. |
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| Effektivzinssatz | Gesamtpreis eines Kredits, setzt sich
zusammen aus Nominalzinssatz und Nebenkosten, wird in Prozent pro Jahr (% p.a.) angegeben. Der
Effektivzinssatz macht Angebote von verschiedenen Kreditinstituten
vergleichbar. |
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| Eigenkapitalbeschaffung | Ein Finanzierungsmix im Rahmen
des Mittelstandskapitals beinhaltet neben Fremdkapital zur Finanzierung weiteren Wachstums
regelmäßig auch Maßnahmen zur Eigenkapitalbeschaffung. Die Eigenkapitalbeschaffung kann
beispielsweise in durch eine eigene Genussschein-Emission oder über einen Mittelstandsfonds
erfolgen. |
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| Emission | Ausgabe
von Wertpapieren oder Unternehmensbeteiligungen durch ein Unternehmen, z. B. Aktien,
Genussscheine, Anleihen, atypisch stille Beteiligungen, Kommanditbeteiligungen. Durch den Verkauf
an Anleger erzielt das Unternehmen Erlöse, die je nach Art der Emission als Eigen- oder
Fremdkapital zufließen. |
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| Emissionshaus | Eine
Finanzinstitution, meist eine Bank, die Emissionen organisiert und in der Regel ganz oder
teilweise fest oder in Kommission übernimmt, um die Wertpapiere danach an Ihre Kunden weiter zu
veräussern. |
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| Emissionskurs | Kurs, zu dem die Wertpapiere bzw. Unternehensbeteiligungen ausgegeben werden. Üblich ist ein Festpreis. Darüber hinaus hat sich bei der Einführung börsennotierter Emissionen das Bookbuilding-Verfahren zur Festlegung des Emissionskurses etabliert. |
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| Emittent | Unternehmen, das Wertpapiere oder
Unternehmensbeteiligungen öffentlich anbietet. |
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| Endfällig | Endfällige Anleihen werden am Ende der Laufzeit
in einem Betrag zurückgezahlt. Es sind während der Darlehenslaufzeit also nur die Zinsen und keine
Tilgungsraten zu zahlen. |
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| Entry
Standard | Teilbereich des Open Market (Freiverkehr) mit zusätzlichen Transparenzanforderungen
bietet kleinen und mittelgroßen Unternehmen einen alternativen Kapitalmarktzugang und richtet sich
an qualifizierte Anleger. |
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| Equity Story | Übersetzung der Unternehmensstrategie in die
Sprache der Investoren, Analysten und Medien, primär bzgl. Wachstumsperspektiven,
Ertragsentwicklung und Wettbewerbsposition. |
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| Fondsgenussschein | Anlage in einem Fonds in der Form eines
Genussscheins. Je nach Art des Fonds kann dieser wiederum als Genussscheinfonds in Genussscheine
anderer Unternehmen investieren. Für den Anleger die Möglichkeit, auch bei geringem Kapitaleinsatz
eine Risikostreuung bei einem Investment in Genussscheine zu erzielen. |
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| General Standard | Unternehmen, deren Wertpapiere zum
Regulierten Markt zugelassen werden, werden automatisch in den General Standard aufgenommen. Sie
erfüllen die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Zulassungsfolgepflichten.
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| Genussschein-Emission | Dient Banken und Unternehmen der
Eigenkapitalbeschaffung. Die emittierten Genussscheine werden oft von Genussscheinfonds
erworben. |
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| Genussscheinfonds | Ein Genussscheinfonds investiert seine
Finanzmittel regelmäßig in Genussscheine anderer Unternehmen. Durch dieses Genussschein-Portfolio
erreicht der Fonds eine Risikostreuung gegenüber der Anlage in einem einzelnen Genussschein.
Erfolgt das Investment in diesen Fonds ebenfalls in Form eines Genussscheines, spricht man von
einem Fondsgenussschein. |
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| Hauptversammlung
(HV) | Gesetzlich vorgeschriebenes Organ der
AG und der KGaA. Die ordentliche Hauptversammlung findet jährlich statt. Auf ihr
können die Aktionäre ihre Rechte durch Gegenanträge und Stimmrecht wahrnehmen. Abgestimmt wird
regelmäßig über die Vorschläge zur Verwendung des Bilanzgewinns, zur
Dividendenzahlung, Entlastung des Vorstands, Entlastung und Wahl der
Aufsichtsratsmitglieder sowie des Abschlussprüfers. |
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| Informationsmemorandum | Dient als Basis für den
potenziellen Käufer, um das Unternehmen einschätzen zu können und operativen Handlungsbedarf zu
identifizieren. Es enthält alle relevanten Informationen in professionell aufbereiteter Form, ohne
Wettbewerbern sensitive Informationen zugänglich zu machen. |
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| Junk Bonds | Müllanleihen, Bezeichnung für festverzinsliche
Anleihen von Emittenten mit zweifelhafter Bonität. Es muss mit Ausfällen bei den laufenden
Zinszahlungen und der Tilgung gerechnet werden. |
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| KMU | Kleine und
mittlere Unternehmen (KMU) gemäß der Definition der Europäischen Union: Um als
kleines/mittleres Unternehmen (KMU) im Sinne der Europäischen Union zu gelten, muss ein
Unternehmen folgende Kriterien erfüllen: - es werden weniger als 250 Personen
beschäftigt - der Jahresumsatz erreicht höchstens 40 Mio. Euro - oder die
Bilanzsumme beträgt höchstens 27 Mio. Euro - das Unternehmen steht nicht zu 25% oder mehr im
Besitz von einem oder mehreren Unternehmen, welche die genannten Grenzen nicht
einhalten. |
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| Management-Buy-In | Übernahme eines Unternehmens durch
externe Manager, die der Überzeugung sind, das Untenrehmen besser und effizienter führen und die
Wirtschaftlichkeit verbessern zu können. |
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| Management-Buy-Out | Übernahme eines Unternehmens durch
den/die in dem Unternehmen tätigen Manager. |
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| Merger | Merger &
Acquisition, M&A: Sammelbegriff für Unternehmenstransaktionen, bei denen Unternehmen fusionieren
oder im Wege des Unternehmenskaufs der Eigentümer wechseln. |
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| Mezzanine-Kapital | Finanzierungsmittel, die die
Finanzierungslücke zwischen Fremd- und Eigenkapital in der Kapitalstruktur insbesondere bei MBO /
MBI füllen. In Deutschland gebräuchlich sind Nachrangkapital, partiarisches Darlehen,
Gesellschafterdarlehen, Genussscheine, stille Beteiligungen |
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| Mittelstandsfonds | Fonds, der in mittelständische
Unternehmen investiert. Das Investment kann beispielsweise in Form offener oder stiller
Beteiligungen, aber auch in Form von Genussscheinen erfolgen
(Genussscheinfonds) |
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| Mittelstandskapital | Kurzbezeichnung für Finanzmittel, die
speziell in mittelständische Unternehmen investiert werden. |
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| Nachfinanzierung | Eine nachträgliche Finanzierung bereits
begonnener Investitionsvorhaben. Sollte unbedingt vermieden werden. |
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| Open
Market | Auch Freiverkehr genannt. Börsenreguliertes Marktsegment, in dem neben einigen deutschen
Aktien überwiegend ausländische Aktien, Anleihen und Optionsscheine gehandelt
werden. |
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| Platzierung | Unterbringung von Wertpapieren und
Unternehmensbeteiligungen am Kapitalmarkt durch Zeichnung von Anleger. |
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| Prime
Standard | Teilbereich des Amtlichen Marktes und des Geregelten Marktes der Deutschen Börse für
Unternehmen, die besonders hohe Transparenzstandards erfüllen. |
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| Private Equity | Eigenkapital, das Unternehmen zur
Entwicklung neuer Produkte oder Technologien, zur Stärkung der Kapitaldecke oder für Akquisitionen
zur Verfügung gestellt wird. Es kann deshalb auch als Wachstumskapital für die späteren
Unternehmensphasen bezeichnet werden. |
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| Private Placement | Ursprünglich bezeichnet der Begriff
Private Placement die Platzierung einer Emission bei Großinvestoren, wie institutionellen Anlegern
oder Kapitalanlagegesellschaften. Heute wird unter einen Private Placement auch die außerbörsliche
Platzierung einer Unternehmensbeteiligung beim privaten Anlegerpublikum verstanden (eigentl. Going
Public). |
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| Prospekthaftung | Sind
in einem Prospekt, aufgrund dessen Wertpapiere börslich oder außerbörslich erworben werden,
Angaben, welche für die Beurteilung der Beteiligung erheblich sind, unrichtig, so haften
diejenigen, welche den Prospekt herausgegeben haben, wenn sie die Unrichtigkeit gekannt haben oder
ohne grobes Verschulden hätten kennen müssen. Das gleiche gilt, wenn der Prospekt infolge der
Fortlassung wesentlicher Tatsachen unvollständig ist. Die Ersatzpflicht ist ausgeschlossen, wenn
der Besitzer der Beteiligung die Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der Angaben des Prospekts
bei dem Erwerb kannte. |
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| Rating | Die Einschätzung der Bonität des Schuldners.
Mittels mathematisch statistischer Verfahren Berechnung der Ausfallwahrscheinlichkeiten. Schuldner
mit besserer Ratingnote erhalten bessere Kapital-Konditionen (niedrigere
Zinsen). |
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| Regulierter
Markt | Zulassungssegment der Börse mit besonders strengen Zulassungsvoraussetzungen und
Folgepflichten für die Emittenten. Mit dem Regulierten Markt wurde im November 2007 die bisher
bestehende Unterteilung der organisierten Zulassungssegmente in den Amtlichen und Geregelten Markt
aufgehoben. |
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| Seed-Finanzierung | Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in
verwertbare Resultate, bis hin zum Prototyp. |
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| Start-Up-Finanzierung | Gründungsfinanzierung. Finanzierung der
Entwicklungsarbeiten bis hin zur Marktreife des Produkts. |
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| Thesaurierung | (griech.) thesauros = Schatz. Eine
Thesaurierungspolitik betreiben Unternehmen, wenn sie von ihrem Jahresüberschuß
einen Anteil den offenen Rücklagen zuweisen und entsprechend weniger an ihre Gesellschafter
ausschütten (Selbstfinanzierung). Thesaurierende Fonds sind
Investmentfonds, die satzungsgemäß die erzielten Erträge nicht an die Anleger
ausschütten, sondern dem Fondsvermögen zuschlagen. Die Wertsteigerung drückt sich dann
allein in den Preisen der Fondsanteile aus. Obwohl diese Konstruktion dank einfacher Verwaltung
Kostenvorteile bringt, haben thesaurierende Fonds in Deutschland bisher keinen
nennenswerten Marktanteil errungen. |
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| Transaktionsfinanzierungen | Finanzierungen für
Unternehmenskäufe, Buy-Outs etc. |
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| Treuhänder | Der Treuhänder ist eine natürliche oder
juristische Person. Er verpflichtet sich schuldrechtlich gegenüber dem Anleger (=
Treugeber), gemäß Treuhandvertrag über die ihm anvertrauten Anlagegelder zu verfügen.
Der Treuhänder kann bei geschlossenen Fonds unterschiedliche Funktionen übernehmen, z. B. die
Kontrolle über die ordnungsgemäße Verwendung der Anlegergelder oder die Begründung
und Verwaltung der Beteiligung. Der Treuhandvertrag ist regelmäßig im
Beteiligungsprospekt abgedruckt. Der Treuhänder kann zugleich als Treuhandkommanditist fungieren.
In diesem Fall wird er an Stelle des Anlegers in das Handelsregister eingetragen.
Für den Anleger bietet sich der Vorteil einer Beteiligung, ohne nach außen in
Erscheinung zu treten. |
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| Vendor Loan | Ein Teil des Kaufpreises wird über
Verkäufer-Darlehen (Vendor Loans) dargestellt. |
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| Venture Capital Fonds | Fonds, aus dem das Kapital für die
Investments bereitgestellt wird. Investoren des Fonds sind sowohl institutionelle Anleger
(Kreditinstitute, Versicherungen, Staat, Pensionsfonds) als auch
Privatpersonen. |
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| Verbundene Unternehmen | Dazu zählen alle Unternehmen, an
denen ein anderes Unternehmen mit mehr als 50% beteiligt ist. Als Gruppenumsatz wird der
konsolidierte Umsatz aller verbundenen Unternehmen bezeichnet. Die Innenumsätze beteiligter
Unternehmen zählen nicht mit. |
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| Verkaufsprospekt | Ein Verkaufsprospekt enthält alle
wesentlichen Informationen über das Wertpapier, den Emittenten, die Unternehmensstruktur, die
Finanzlage, die Geschäftstätigkeit und alle an der Emission beteiligten Organe und Gesellschaften,
die die Entscheidung des Anlegers zu beeinflussen geeignet sind. Verantwortlich und haftbar
(Prospekthaftung) für die Richtigkeit des Inhalts sind der Emittent und das
Emissionskonsortium. |
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| Wachstumsfinanzierungen | Finanzierungen von Investitionen,
die für die Unternehmen eine besondere finanzielle Herausforderung darstellen und der erheblichen
Erweiterung des Geschäftsbetriebs dienen, beispielsweise die Einführung neuer Produkte oder
Produktlinien oder der Aufbau neuer Produktionsstätten. |
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| Windfall
Profits | Gewinne, die einem Unternehmen aufgrund einer allgemeinen Änderung der Marktlage, nicht
aber aufgrund eigener Anstrengungen zufließen. Steigt zum Beispiel der Preis für einen Rohstoff
aufgrund politischer oder konjunktureller Entwicklungen stark an, entstehen ihm Windfall
Profits. |
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| Yankee
bond | Dollar-Anleihe, die ein nichtamerikanischer Schuldner auf dem amerikanischen Kapitalmarkt
begibt. |
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| Yield | Englisch:
Rendite |
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| Zinsbindungsfrist | Zeit, in der sich der Zinssatz nicht
verändert. Für Kredite, die nach Ablauf der Zinsbindungsfrist noch eine Restlaufzeit haben, wird
ein neuer Zinssatz festgelegt, der sich am dann aktuellen Kapitalmarktniveau
orientiert. |
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| Zweitmarkt | Die
Anlage in einem geschlossenen Fonds ist eine langfristige Anlage. Die Fungibilität der Anteile ist
zwar grundsätzlich gegeben, in Praxis jedoch stark eingeschränkt. Soweit ein
institutionalisierter Zweitmarkt für die Veräußerung der gezeichneten Fondsanteile
fehlt, muss der Anleger selbst einen Käufer suchen. |
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